Endlich vorbei. Die Covid19-Pandemie. Das wünschen wir uns alle für das Neue Jahr. Zugleich kann einiges bleiben aus der Corona-Zeit. Für die „Neue Normalität“. Wir haben viel positiv verändert. Schneller als jemals zuvor. Bald heißt es: Nicht in alle Muster verfallen! Das sind dazu die Top 5 Themen im Change Management.

2020-12-28 1600 444 Dr. Michael Groß Change Management

In der Covid19-Pandemie improvisieren wir alle. Auch in der Umsetzung des Homeoffice. Zuhause ein Büro? Das hatte nicht jede und jeder. Viele mussten Platz schaffen, irgendwo. In Küche, im Ess- oder Schlafzimmer. Einige durften zusätzlich zuhause Lehrer spielen oder ihre Kleinsten betreuen. Fest steht: So geht das nicht weiter!

2021-01-14 1600 444 Dr. Michael Groß Talent Management

Das kann nicht klappen. Das sollten wir bedenken. Das könnte schief gehen. Das ist die Bedeutung, wenn wir „Ja, aber ... !“ sagen. Wir signalisieren bereits mit dem zweiten Wort ein kleines oder großes Nein! Die Bedenken werden wir nicht mehr los. Keine zweite Chance für den ersten Eindruck für ein Change Management Programm. „Ja, und ...?“ schafft Perspektiven. Was können wir tun? Wie kann ich mein Team unterstützen?

2021-03-03 1600 444 Dr. Michael Groß Coaching & Training

2021 - Das sollte von Corona bleiben

Endlich vorbei. Die Covid19-Pandemie. Das wünschen wir uns alle für das Neue Jahr. Zugleich kann einiges bleiben aus der Corona-Zeit. Für die „Neue Normalität“. Wir haben viel positiv verändert. Schneller als jemals zuvor. Bald heißt es: Nicht in alle Muster verfallen! Das sind dazu die Top 5 Themen im Change Management.

Intensiver begegnen. Wir sehnen uns nach Treffen mit Kollegen und Kunden, live und persönlich. Diese Nähe wird auch künftig im Umfang weniger als vor Corona sein. Dafür wird die Qualität steigen. Wenn wir uns treffen, dann richtig. Der intensive Dialog und die konzentrierte Zusammenarbeit stehen im Fokus. Das Verkünden und Austauschen von Informationen, das geht auch virtuell. Tagungen und Konferenzen, Trainings oder Seminare und auch "normale" Meetings im Alltag sollten sich entsprechend verändern.   

Einfach loslegen. Unendliche Diskussionen finden während Corona kaum Zeit und Platz. Denn das x-fache Abstimmen und schnelle "Lass uns einmal zusammensetzen" waren nicht möglich. Es geht auch ohne. Wir haben einfach losgelegt und gemacht! Das kann so weiter gehen. Dazu sollte jetzt das Aufräumen und Ausmisten starten. Diese Abläufe brauchen wir gar nicht. So geht es viel einfacher und besser. So geht´s weiter - und zwar ab sofort immer! 

Schneller loslassen. Und dann kommt etwas Unerwartetes dazwischen, wirft unsere Planungen über den Haufen. Das ist schon immer so, eigentlich. Während Corona fiel unsere Ausrede weg, vielleicht geht es ja doch weiter wie gewohnt, irgendwie. Wir haben gelernt, schneller von liebgewonnen Abläufen oder Angeboten loszulassen. Wir kommen nicht weiter. Punkt. Das zeichnet Agilität in Zukunft aus. Teams und Unternehmen, die schnell etwas lassen können, schaffen Platz für Neues. Und das nicht einmal, wie während Corona, sondern laufend.  

Einsatz begrenzen. Not macht erfinderisch, auch schon immer. Während Corona wurden einige von uns voll ausgebremst, andere hatten mehr denn zu tun. In beiden Fällen konzentrieren wir uns darauf, was jetzt notwendig und wirksam ist. Wer ein knappes Budget an Zeit und Geld hat, macht nur das, was schnell weiterführt. Und dann kommt der nächste Schritt, wieder mit knappen Ressourcen. Diese Form der Agilität, mehr kleine Schritte zu machen und fortlaufend den weiteren Weg zu justieren, sollte auch im Alltag möglich bleiben, auch ohne Corona-Krise.  

Flexibel bleiben. Durchschnaufen oder sicher sein, was kommt. Diese Stabilität fehlt uns während Corona. Zugleich ermöglicht Flexibilität, Chancen schneller zu nutzen. Das Umschwenken oder Verknüpfen der Planungen kann auch künftig gelingen und uns gemeinsam weiter bringen als wir dachten. Hier schließt sich der Kreis der fünf Themen. Flexibilität trauen wir uns, sobald wir stabile persönliche Beziehungen und Sicherheit haben, gewonnen durch intensive persönliche Nähe.

Diese positiven Wirkungen werden in Unternehmen nicht automatisch nach Corona entstehen und bestehen bleiben. Denn vieles Altbewährte wird wieder kommen. Einfach weil wir es vermissen. Der Mensch als Gewohnheitstier. Was sollten wir im Change Management zur Transformation tun?

Wir sollten gemeinsam unsere Muster reflektieren, die uns prägen und plötzlich während Corona keine Bedeutung mehr hatten. Erst dann werden wir wirklich loslassen. Wir können dann neue Routinen etablieren. So arbeiten wir zusammen und das lassen wir sein! An diesen „Lessons Learned“ sollten viele im Unternehmen mitwirken und alle teilhaben können. Damit die Überzeugung wachsen kann:

Das sollte von Corona bleiben!