Endlich vorbei. Die Covid19-Pandemie. Das wünschen wir uns alle für das Neue Jahr. Zugleich kann einiges bleiben aus der Corona-Zeit. Für die „Neue Normalität“. Wir haben viel positiv verändert. Schneller als jemals zuvor. Bald heißt es: Nicht in alle Muster verfallen! Das sind dazu die Top 5 Themen im Change Management.

2020-12-28 1600 444 Dr. Michael Groß Change Management

In der Covid19-Pandemie improvisieren wir alle. Auch in der Umsetzung des Homeoffice. Zuhause ein Büro? Das hatte nicht jede und jeder. Viele mussten Platz schaffen, irgendwo. In Küche, im Ess- oder Schlafzimmer. Einige durften zusätzlich zuhause Lehrer spielen oder ihre Kleinsten betreuen. Fest steht: So geht das nicht weiter!

2021-01-14 1600 444 Dr. Michael Groß Talent Management

Die Krise kann mich mal. Das werden Sie nach über einem Jahr Corona-Pandemie denken. Endlich wieder etwas Normalität! Und auf die „Neue Normalität“ in der Zukunft können wir jetzt den Blick richten. Nach dem Motto: Bloß keine Krie vergeuden. Denn die Arbeit an der Zukunft stärkt unser Durchhaltevermögen. Alte Zeit + Akute Krise = Neue Nomalität. Diese Gleichung für das Management und die Führung von Unternehmen geht nicht automatisch auf ...

2021-03-31 1600 444 Dr. Michael Groß Coaching & Training

So wird die Gen Y geführt

Die Generation Y, geboren von 1980 bis 1995, ist fast komplett in den Unternehmen angekommen. Sie ist als erste Generation mit dem Internet aufgewachsen. Und sie hat eigene Ansichten, was "gute Führung" bedeutet. Das zeigt eine aktuelle Masterarbeit an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 

Die Generation Y stellt spezifische Anforderung an Führungskräfte. Diese können in fünf Punkten zusammengefasst werden, so das Ergebnis der Masterarbeit:

1. Verständnis: Führungskräfte sollten sich zunächst mit den Bedürfnissen und Denkweisen der Generation Y beschäftigen. Gemeinsam sollten Perspektiven und Ziele abgestimmt werden. Das sogenannte "Revers-Mentoring" und anschließendes "Peer-to-Peer-Coaching" der Führungskräfte sind probate Maßnahmen dazu.

2. Flexibilität: Arbeitsweisen und Arbeitsbedingungen sollten anpassbar sein, z.B. an die Lebenssituation. Die optimale Ausstattung der Arbeitsumgebung ist ohnehin Standard. Führungkräfte sollten sich vom Wunsch häufiger Präsenz verabschieden. Der persönliche Kontakt ist kürzer, dann jedoch viel intensiver. Führungskräfte sollten den eigenen Arbeitsrhythmus entsprechend umstellen.

3. Partizipation: Die Beteiligung an Entscheidungen, die die eigene Arbeit betreffen, ist elementar. Mitsprache und Mitwirkung tragen enorm zur Bindung an das Unternehmen bei. Führungskräfte sollten entsprechende Plattformen oder Prozesse strukturieren und etablieren. Damit wird die erfolgreiche Umsetzung von Entscheidungen erheblich gefördert. 

4. Entwicklung: Weiterbildung und -entwicklung im Unternehmen sind für die Generation Y selbstverständlich, je nach Branche sogar wichtiger als die formale Karriere. Führungskräfte sollten sich verabschieden, "ihre" besten Mitarbeiter bei sich zu halten. Das "Job Enrichment" oder "Job Rotation" werden langfristig zu höherer Anerkennung und Attraktivität für neue Mitarbeiter führen. 

5. Kollegialität: Transparenz über betriebliche Vorgänge und offene Kommunkation, auch zu Fehlern und Misserfolgen, zeigen ein Arbeiten auf "Augenhöhe". Dadurch entsteht Autorität, Vertrauen und Energie, gemeinsam erfolgreich sein zu wollen. Denn das darf nicht vergessen werden: Die Generation Y will Leistung bringen, Arbeiten ist kein Selbstzweck und gute Bezahlung daher "gesetzt", keiner besonderen Erwähnung wert.

Führungskräfte werden von der Generation Y zum "Loslassen" gefordert, um letztlich den Anspruch zu erfüllen: MItarbeiter erfolgreich zu machen. Und nicht nur als Vorgesetzter zu sagen, was getan werden soll.