Change Management
Culture MUST NOT eat Strategy for Breakfast

Die Kultur, also die weichen Faktoren, verhindern die Umsetzung einer Strategie, das Erreichen harter Ergebnisse. So das bekannte Management-Mantra. Und in der Tat: Nach wie vor rauschen Change-Projekte in diese "Fress-Falle". Das muss nicht sein. Wenn das Thema Kultur nicht erst in der Umsetzung beachtet wird, sondern bereits Teil der Strategie ist.

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Talent Management
So wird die Gen Y geführt

Die Generation Y, geboren von 1980 bis 1995, ist fast komplett in den Unternehmen angekommen. Sie ist als erste Generation mit dem Internet aufgewachsen. Und sie hat eigene Ansichten, was "gute Führung" bedeutet. Das zeigt eine aktuelle Masterarbeit an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 

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die menschen machen den unterschied | die basis
ist vertrauen | dazu sind kompetenz, erfahrung und
integrität wichtig | darauf ist bei Groß & Cie. verlass

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

"Im Speziellen bezeichnet Visualisierung den Prozess, sprachlich oder logisch nur schwer formulierbare Zusammenhänge in visuelle Medien zu übersetzen, um sie damit verständlich zu machen." (Wikipedia)

Mit zunehmender Komplexität aller Lebensbereiche gewinnt die Visualisierung immer mehr an Bedeutung. Wie kaum ein anderes System ist sie geeignet, auch komplizierte Sachverhalte auf ihre Kernaussagen zu reduzieren und vereinfacht darzustellen. Die Experten von www.visualcomplexity.com etwa haben mehr als 650 Ansätze zusammengetragen, wie Visualisierung für die Kommunikation von Sachverhalten z.B. im Bereich Knowledge, Business oder Soziale Kontakte funktionalisiert werden kann. Auch im Bereich Change Communication wird Visualisierung immer häufiger eingesetzt. Illustrationen, computergestützte Visualisierungen und das auf die Bildsprache von Marketing und Werbung zurückgreifende Grafikdesign sind hier die am meisten verwendeten Instrumente.

Wie wird Visualisierung in der Change Communication eingesetzt?

Visualisierung bringt komplexe Situationen auf den Punkt, spitzt Botschaften zu, erleichtert die Reflexion, eröffnet neue Blickwinkel. Bei schwierigen, konfliktbesetzten Themen ermöglicht sie eine spielerische Herangehensweise und bringt auch Humor ins Spiel. Mit diesen Eigenschaften ist die Visualisierung einmal prädestiniert als Kommunikationsmedium bei Veränderungsprozessen, aber auch ein ideales Mittel zur Intervention in Krisensituationen. Im Folgenden einige Beispiele:

Visual Facilitation

"Visual Facilitating" bedeutet, Visualisierung in der Arbeit mit Gruppen zu nutzen, also bei Präsentationen, in Workshops, beim Coaching und in Konferenzen: interaktiv mit dem Publikum, begleitend, kontrastierend, kommentierend. Auch ganze Changeprozesse können durch Visualisierung begleitet werden, um Regeln zu erklären, Ergebnisse zu dokumentieren, Inhalten ein Gesicht zu geben und Konflikten eine neue Ausdrucksform.

Visualisierung von IST-Situationen

Gemeinsam mit den Mitarbeitern wird in Workshops eine Visualisierung der IST-Situation erarbeitet. Diese dient als Grundlage, um Dialoge anzuregen und Möglichkeiten der Veränderung zu diskutieren. Auch unangenehme Themen können in Form von Bildern mit Humor und Leichtigkeit angesprochen werden.

Visualisierung von Prozessen

Visualisierungen stellen Prozesse dar, ohne allzu viel Abstraktionsvermögen von den Betrachtern zu verlangen. Zum Beispiel können Bildgeschichten im Büroalltag fotografiert werden. Die Orientierung an den Standards und der Bildwelt des Büroalltags erleichtern Akzeptanz, Argumente und Einwände können direkt in die Darstellung einbezogen werden. Andere Möglichkeiten sind Lernclips mit Rahmen-Story und kommentierenden Comicmännchen oder Visual Clips: Comicstrips, Animationen oder Mediaclips. Letztere sind ideal für die Verbreitung über Intranet, Internet, CD-ROM oder zur Präsentation auf Veranstaltungen.

Fazit: Die Effektivität von Visualisierungen gerade in Change Prozessen liegt darin, dass Menschen gerade in Veränderungssituationen oft sehr emotional agieren. Bildsprache bietet ihnen einen Resonanzboden mit sehr niedrigen Schwellenwerten, Schlüsselbotschaften können leichter aufgenommen werden. Über Bilder werden Prozesse direkter erlebbar und leichter auf den Arbeitsalltag übertragbar. Identifikationsangebote entstehen – Themen und Menschen kommen in Bewegung. Ein probates Mittel für die interne Kommunikation, auf das in Zukunft sicherlich immer mehr Unternehmen zurückgreifen werden.