Die Kultur, also die weichen Faktoren, verhindern die Umsetzung einer Strategie, das Erreichen harter Ergebnisse. So das bekannte Management-Mantra. Und in der Tat: Nach wie vor rauschen Change-Projekte in diese "Fress-Falle". Das muss nicht sein. Wenn das Thema Kultur nicht erst in der Umsetzung beachtet wird, sondern bereits Teil der Strategie ist.

2019-04-23 1600 444 Dr. Michael Groß Change Management

Die Generation Y, geboren von 1980 bis 1995, ist fast komplett in den Unternehmen angekommen. Sie ist als erste Generation mit dem Internet aufgewachsen. Und sie hat eigene Ansichten, was "gute Führung" bedeutet. Das zeigt eine aktuelle Masterarbeit an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 

2017-11-12 1600 444 Dr. Michael Groß Talent Management

Sie wissen, was zu tun ist! Und sie handeln dennoch nicht anders? Dann sind Führungskräfte und Mitarbeiter nicht bereit zur Veränderung. Das Sollen kann trainiert werden: Das ist für unsere Ziele zu tun. Erst das Wollen führt zum Handeln. Die Einstellung für Veränderungen, die sogenannte Changeability, kann auch entwickelt werden.

2018-08-06 1600 444 Dr. Michael Groß Coaching & Training

Ein bisschen Google sein

Die „Lernende Organisation“ (LO) schafft für Unternehmen die Grundlage, sich schnell anzupassen und Veränderungen als Vorteil zu nutzen. Die LO ist, 25 Jahre nach ihrer Begründung, aktueller denn je:  Sie zeigt, warum „Digital Native“ - Unternehmen anpassungsfähiger und innovativer sind.

1990 publizierte Peter Senge, damals Professor am MIT in Boston, den Management-Bestseller „Die Fünfte Disziplin“. Inhalt war das Konzept der LO, mit eben fünf Disziplinen, um ein Unternehmen nachhaltig erfolgreich zu machen. Die Eckpunkte für das Change Management lauten: „Personal Mastery“ – Mitarbeiter selbst wollen ständig an der eigenen Weiterentwicklung arbeiten, „Mental Models“ – die Mitarbeiter prägen gemeinsame Werte, „Shared Vision“ -  das Unternehmen hat einen Auftrag über rein wirtschaftliche Ziele hinaus, “Team Learning“ – aus innerer Verbundenheit teilen alle Mitarbeiter ihr Wissen und Erfahrung, „System Thinking“ – das Denken in Zusammenhängen sucht stets nach der besten Lösung für das Unternehmen, stellt individuelle Interessen in den Dienst der gemeinsamen Sache. 

Oft wurde kritisiert, die LO sei eine idealtypische Welt, die in der Realität nicht umsetzbar sei. Im Change Management haben sich viele Unternehmen „die Zähne ausgebissen“. Der Grund: Sie gingen zu verbissen mit dem Konzept um. Die LO wurde zum Selbstzweck, ohne Praxisbezug, eine Parallelwelt bildete sich. Auch gut gemeinte und gut gemachte Projekte verliefen im Sand. 

Die Realität zeigt, dass die LO funktioniert. Vordenker Peter Senge hat die wesentlichen Merkmale aller erfolgreichen Unternehmen im neuen digitalen Zeitalter beschrieben. Die Begriffe lauten nur anders: Kollaboration, Interaktion, Kooperation, ... .  Im Change Management heißt es dann bei Kunden in der Beratung: Wir wollen ein bisschen Google sein! Halb schwanger zu sein geht aber nicht. Die fünf Disziplinen der LO hängen eng zusammen. Die LO ist kein Projekt. Sie ist eine grundsätzliche Haltung und braucht zunächst visionäre Vordenker, die ihre Ideen in den Alltag übersetzen können – so wie bei \"Digital Native“ – Unternehmen.