Talent Management
Besser kein CDO

Der „Chief Digital Officer“ soll ein wesentlicher Stellhebel sein, damit Unternehmen die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Sie oder er soll das Geschäftsmodell auf neue Beine stellen, dabei unterstützen, die Geschäftsprozesse zu digitalisieren, und noch einiges mehr. So die Theorie. In der Praxis haben viele Fragen zur neuen Funktion, wie: Was ist konkret seine Aufgabe? Warum kann er diese besser erfüllen? Wie soll das gelingen?

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Envision - der Weg zum Ideal

Digital Leadership wird sich in jedem Unternehmen unterschiedlich entwickeln und wirksam sein. Gerade deshalb ist es wichtig, für das eigene Unternehmen eine konkrete Vorstellung zu schaffen, wie die Ziele erreicht werden können. Eine sogenannte Typisierung ist sehr hilfreich, um Digital Leadership konkret greifbar zu machen:

Der Idealtypus einer Führungskraft kann dazu sehr plastisch dargestellt werden, zum Beispiel durch einen Soll-Ist-Vergleich für das Führungsverhalten. Oder der künftige agile Alltag eines Managers im Unternehmen wird anschaulich dargestellt. Daraus ergeben sich Anforderungen an die Führungskräfte und deren Kompetenzen, gegebenenfalls auch für Veränderungen an Abläufen im Unternehmen, zum Beispiel wie Entscheidungen getroffen werden.

Anhand der Ziele und dem Idealtyp wird die Strategie formuliert, wie der Weg zur Digital Leadership im Unternehmen eingeschlagen wird. Ein Element kann, je nach Situation und Zielen, die Formulierung von Führungsprinzipien sein, um einen Rahmen für den Einsatz der unterschiedlichen Methoden und Instrumente zu besitzen. Groß & Cie. achtet stets darauf, dass die Typisierung und Strategie als Rahmen für die Digital Leadership möglichst schlank bleiben.

Was wir für Sie tun

Konkrete Situationen zeigen, wie sich Agilität und Flexibilität im Verhalten der Führungskräfte auswirken - und zwar bei typischen Herausforderungen der täglichen Führungspraxis. Aus der Statusbewertung und Zielbestimmung ergeben sich genügend Anlässe, die sich zu einer bunten Mischung verschiedener Führungsszenen verbinden lassen. Dazu zählen häufig, wie zeitnah gegenseitig persönliches Feedback gegeben wird oder auch Veränderungen an laufenden Projekten vorgenommen werden.

Ein attraktives Bild kann auch sein, den „neuen“ Tagesablauf einer Führungskraft zu skizzieren. Digital Leadership bedeutet in der Regel, mehr Freiräume zu haben und Chancen, die ein Arbeitstag bietet, besser nutzen zu können. Diese Tagesabläufe entstehen natürlich möglichst gemeinsam im Dialog mit den Führungskräften. Digital Leadership entfaltet so eine wesentlich größere Überzeugungskraft und der Schritt in die Wirklichkeit wird viel kleiner, gerade für Führungskräfte, die eher skeptisch und unsicher sind, bezogen auf die eigene Digital Leadership.

Groß & Cie. agiert als Impulsgeber und Querdenker, insbesondere wenn zu sehr „in the box“ gedacht und im Unternehmen das eigene Potential unterschätzt wird. Häufig steckt mehr in den Führungskräften, als vermutet wird. Die Typisierung hilft den Führungskräften, Verantwortung zu übernehmen und Vertrauen in die Umsetzung zu gewinnen.

Digital Leadership entsteht nicht „out of one box“, vielmehr „out of my box“. Das heißt: Die Strategie, zur eigenen Digital Leadership zu gelangen, ist immer unterschiedlich. Agilität und Flexibilität zu schaffen, Komplexität und Veränderung als Chance zu sehen, kann auf sehr unterschiedlichen Wegen entstehen. Groß & Cie. versteht sich als Moderator, der die Entwicklung beschleunigt und ein Abdriften von den Zielen verhindert.

Ein Fokus in der Strategie ist die Staffelung der Maßnahmen, um durch ein „Zuviel auf einmal“ die Ziele zu verfehlen. In einem Unternehmen kann die Formulierung von neuen Führungsprinzipien eine wichtige Grundlage schaffen, im anderen Unternehmen ist zunächst die Erfahrung mit neuen Instrumenten wichtig, um daraus neue allgemeine Prinzipien zu formulieren.

Nicht zuletzt sind die Zustimmung der Führungskräfte selbst und die Rückendeckung der Unternehmensleitung entscheidend, dass die Strategie auch umgesetzt wird. Je stärker dazu bereits in der Strategieentwicklung der Dialog gesucht wurde, umso nachhaltiger ist das gemeinsame Bekenntnis zur Digital Leadership.

Digital Leadership bedeutet eine hohe „user centricity“ - nach Innen und Außen. Der Einsatz von neuen Instrumenten und Methoden, das veränderte Verhalten der Führungskräfte und Mitarbeiter soll stets auf die Geschäftsziele „einzahlen“. Nur so kann ein gegenseitig positives Wechselspiel erreicht werden: Erfolg im Einsatz neuer Instrumente stärkt den Geschäftserfolg, der wiederum Digital Leadership fördert.

Groß & Cie. begleitet die Unternehmen dabei, konkrete Maßstäbe zu bestimmen, die zeigen, dass Digital Leadership funktioniert und im Unternehmen wirksam ist. Dazu werden möglichst bereits vorhandene Leistungsindikatoren eingesetzt, wie die Entwicklungszeit für neue Produkte zu verkürzen oder die Produktionsabläufe schneller auf neue Technologien umzustellen.

Im Laufe der Entwicklung können sich auch neue Indikatoren ergeben, die in das weitere Vorgehen eingebaut werden, zum Beispiel die Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber. Denn das ist einer der großen Vorteile von Digital Leadership: Flexibel und dynamisch können neue Themen und Ideen aufgenommen werden, die sich im komplexen Wechselspiel der Kundenbedürfnisse ergeben.