Change Management
Agilität braucht Mut zur Lücke

Wir müssen agiler werden! Fast immer wird aktuell im Change Management dieses Ziel genannt. Schneller besser werden zu können erfordert vor allem eine Fähigkeit: das Seinlassen und Loslassen! Nur wer vieles nicht tut, kann das Wichtige richtig gut machen. Projekte oder Ideen, die einst hoffnungsvoll waren, wieder einzustellen, sobald der Erfolg in die Ferne rückt - das will gelernt sein.

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Talent Management
Besser kein CDO

Der „Chief Digital Officer“ soll ein wesentlicher Stellhebel sein, damit Unternehmen die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Sie oder er soll das Geschäftsmodell auf neue Beine stellen, dabei unterstützen, die Geschäftsprozesse zu digitalisieren, und noch einiges mehr. So die Theorie. In der Praxis haben viele Fragen zur neuen Funktion, wie: Was ist konkret seine Aufgabe? Warum kann er diese besser erfüllen? Wie soll das gelingen?

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BLOG // Coaching & Seminare

Mit dem Blog erhalten Sie Impulse im Business Coaching und Team Coaching. Unterschiedliche, auch aktuelle Themen werden aufgegriffen. Ein Fokus liegt auf dem Coaching von Führungskräften und dem Team-Building, entsprechende Entwicklungs- und Coaching-Programme. Gerne kommunizieren wir mit Ihnen intensiver über Ihre Themen im Coaching. Auch Ihre Meinungen und Rückmeldung interessieren uns - am besten mit einer E-Mail an info@gross-cie.com.


Egal, wie Ihre Antworten ausfallen, eins steht fest: Alle Lebensbereiche können wir heute „ver-appen“. Und das kann gefährlich werden für uns - Beispiel Gesundheit: Bis zu 90.000 Anwendungen gibt es im Bereich der Medizin, Gesundheit und Fitness. Die Palette der Anwendungen ist riesig - von der Prognose der fruchtbaren Tage im weiblichen Zyklus über die Bewertung von Blutzuckerwerten bis hin zu Diagnosen, ob ein Leberfleck auch Krebs sein könnte. Im Gegensatz zu Medikamenten unterliegen Apps keiner Kontrolle. Es gibt auch keine allgemein gültigen Qualitätsstandards. Apps, die zuverlässig medizinisch hochwertige Informationen liefern, sind selten.

Brisant wird diese Situation durch unser Verhalten. Millionen von Menschen vertrauen den Angaben, teilweise mit fatalen Folgen. Das „Self-Tracking“ führt zu Selbstdiagnosen und kann im Extremfall Krankheitsängste auslösen oder verstärken. Das sind keine fernen Horrorvisionen. Für das Krankheitsbild haben Mediziner bereits einen Fachausdruck: „Cyberchondrie“ bedeutet, dass hypochondrische Tendenzen eines Menschen, also sich Krankheiten einzubilden, durch Informationen aus dem Internet ausgelöst oder verstärkt werden. Kurzum: So „ver-appen“ wir uns selbst.

Einfach machen will gelernt sein

Für viele Menschen führt die Digitalisierung zu wachsender Unübersichtlichkeit, Vielfältigkeit und Vieldeutigkeit in der Arbeit und im Leben. Langfristige Perspektiven aufzubauen und die persönliche Zukunft zu planen erscheint ihnen immer häufiger unmöglich. Die Anforderungen, die nicht nur der Beruf an uns stellt, werden immer komplexer. Ständig kommt etwas Neues hinzu.

Schwer zu bewältigen ist die Komplexität vor allem durch uns. Der moderne Mensch neigt dazu, sein Leben komplexer zu machen, als es ist. Angefangen beim Erfassen der Informationen bis zum Abwägen aller Risiken bei Entscheidungen – überall suchen wir nach Variablen und Varianten und gehen häufig in der Vielfalt an Möglichkeiten unter. Im Ergebnis erleben wir Komplexität als Bedrohung unserer Handlungsfähigkeit.

Also müssen wir selbst zum „Einfach machen“ fähig sein und uns nicht bei jeder Gelegenheit den vielen technischen „Helferlein“ überlassen. Dazu gehört als Erstes, sich genau zu überlegen, warum ich eine App nutzen möchte und ob es „Nebenwirkungen“ gibt, die mich stören. Dann ist ein „App-Friedhof“ zu vermeiden. Sofort löschen, wenn sich nach einigen Tests oder Tagen zeigt, dass die Anwendung ganz nett ist, aber letztlich nicht notwendig. Und nicht zuletzt: Einfach mal auf den Einsatz von Apps verzichten.

Nicht alles zu einfach machen

Ich gebe Ihnen ein einfaches Beispiel, buchstäblich zu Ihrer Orientierung. Haben Sie sich schon einmal verlaufen und mussten sich allein zurechtfinden, Schilder entziffern, Ihnen unbekannte Menschen fragen? Vielleicht waren Sie noch jung. Gerade dann ist eine Situation wie diese sehr präsent: die Befreiung aus dem Schlammassel, die plötzliche Bewältigung einer ziemlich komplexen Lage. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie ich als kleiner Junge bei einem Volksfest verloren ging und erst nach Stunden meine Eltern wieder gefunden hatte, die damals nicht einfach unterwegs angerufen werden konnten.

Heute zeigt uns jedes Telefon sofort an, wo wir sind und wie wir am schnellsten den richtigen Weg und unser Ziel finden. Natürlich ist es kein angenehmes Gefühl, sich zu verlaufen. Aber Situationen, in denen Ängste vor Verlust und Gefahr ausgelöst werden, schulen uns, mit Überraschungen fertig zu werden und komplexe Situationen zu beherrschen. Das macht uns stärker.

Wir alle werden von Apps automatisch auf den vermeintlich besten Weg zum Ziel geführt. Ich verzichte mitunter bewusst darauf: Manchmal entdecke ich überraschend tolle Örtchen oder Viertel, wenn ich mich verfahren habe oder meinen eigenen Weg wähle, um einen Stau zu umgehen. Ich möchte Sie jetzt nicht ermutigen, sich bewusst zu verfahren oder andere „Risiken“ einzugehen. Mir geht es darum, dass Sie aufmerksam werden, technische Hilfsmittel nicht gedankenlos einzusetzen, um uns vor allen „Gefahren“ zu schützen.

Gezielt ins Blaue starten

Ein Tag ohne App können sich manche von uns inzwischen nur schwer vorstellen. Oder einmal einen Ausflug machen, ohne die Prüfung von Empfehlungen und Likes, die unsere Entscheidungen beeinflussen und positive Überraschungen verhindern. Das gilt noch stärker bei neuen Partnerschaften, die durch Applikationen angebahnt und auch verhindert werden. Denn Zufallsbekanntschaften werden durch Algorithmen, die festlegen, wer zu wem passt, immer unwahrscheinlicher. In alle Lebensbereiche reichen Algorithmen hinein, wenn wir Apps, ohne darüber nachzudenken, laufen lassen. Fazit: Wir sollten uns selbst mehr zutrauen und uns nicht „ver-appen“ lassen.

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Die Erfahrungen älterer Mitarbeiter und Ideen des Nachwuchses sind beide wichtig und - prallen in Unternehmen allzu häufig aufeinander. Statt Konflikte zu beheben ist es besser, die Kooperation von Anbeginn zu sichern.

Im Team-Coaching werden den Beteiligten die Vorteile der Zusammenarbeit deutlich und ein gemeinsames Verständnis aufgebaut. Ein Beispiel für den Inhalt ist die gezielte Weitergabe von Wissen, damit alle Beschäftigten ihr volles Potential gemäß ihrer spezifischen Bedürfnisse ausschöpfen können.

Das Coaching ermöglicht, dass die Teilnehmer selbständig zu Ergebnissen gelangen, die im Anschluss eigenständig verfolgt werden können:

Aufwärmen: Überraschender und emotionaler Einstieg in das Team-Arbeiten, zum Beispiel über See-Not-Übung

Verstehen: in der Auftragsklärung die konkreten Themen im Generationenmanagement erkennen und gruppieren

Anvisieren: angestrebtes Ziel formulieren und ideale Zukunft imaginieren

Beginnen: geeignete Maßnahmen und gegenseitige Verantwortlichkeiten bestimmen

Vertiefen: Vorgehen zur Überprüfung der Fortschritte festlegen 

Dieses Team-Coaching dauert einen halben Tag. So werden für Unternehmen mit relativ geringem Aufwand die ersten Potentiale geweckt, die in der Zusammenarbeit der Generationen entstehen. Jeder Beteiligte erkennt die Chancen der Kooperation und Vorteile für die eigene Person. Auch Alltagsprobleme, die immer wieder entstehen, können mit diesem Bewusstsein eher konstruktiv gelöst werden.

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Was genau bedeutet Empathie und wie trainiere ich mein Einfühlungsvermögen? Wikipedia bietet eine prägnante Definition: Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen.

Das sind hohe Anforderungen an den perfekten Umgang mit schwierigen Situationen. Coaching kann Sie ermutigen: entdecken Sie Fähigkeiten ihr Gegenüber in ihr Boot zu holen, erlernen Sie reflektierter mit ihren eigenen Bedenken umzugehen, erkennen Sie neue Sichtweisen und spüren Sie, wie Sie sich durch veränderte Verhaltensweisen eine königliche Haltung antrainieren.

Hier eine Erste Hilfe für die Vorbereitung auf schwierige Gespräche:

  • Eigenreflektion: Was hätte ich in dem vorangegangenen Gespräch besser machen können?
  • Schlechte Gefühle: Hinterfragen Sie Ihre Bereitschaft zur Empathie.
  • Seitenwechsel: Die Welt aus den Augen des Anderen sehen.
  • Verhalten hinterfragen: Wie würde ich reagieren, wenn ich ..... ?
  • Achtsamkeit: Wie reguliere ich meine eigenen Gefühle während des Gesprächs?

 

So bleibt man in einer schwierigen Situation am Ruder:

  • Signale des Gegenüber lesen: Gestik, Mimik, Wortwahl ...
  • Aktiv zuhören: dem Gesprächspartner Raum und Zeit geben.
  • Ergründung der Bedürfnisse des Gegenübers: Was brauchen Sie von mir?
  • Offene Verständnisfragen stellen: Habe ich richtig verstanden, dass ... ?
  • Lösungen anbieten: Ich möchte vorschlagen, dass ... ?

 

Wie auch immer ein Gespräch verläuft. Stets sollte betrachtet werden: Wie ist das Gespräch gelaufen, was wäre besser gewesen, ... ? Auch hier bietet sich Coaching an, um versteckte Möglichkeiten zu entdecken. 

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Sicherlich kennen Sie dieses Kribbeln im Bauch, wenn Sie sich vor Entscheidungen und deren zum Teil nicht vorhersehbaren Auswirkungen von Tag zu Tag drücken.

Morgen – ach, morgen ist schon so viel zu erledigen. Hat doch noch Zeit. Sicherlich haben Sie sich schon mal mitleidsvoll im Spiegel“ beäugt: Warum fallen immer nur MIR Entscheidungen so schwer?

Sie sind mit diesem Dilemma nicht alleine. Früher oder später schleichen wir alle einmal um die Entscheidung wie um den „heißen Brei“.

Warum ist dies so? Entscheidungen wollen mit „Kopf und Bauch“ gemeinsam gefällt werden. Grenze ich mein Bauchgefühl aus, verspüre ich schnell das unwohle Kribbeln bis hin zum Kloß im Hals, der mich eindeutig darauf hinweisen will, dass meine Entscheidung in ihrer Gesamtheit für mich noch nicht stimmig, nicht ausgereift ist. Hier hilft Coaching.

Was tun? Ihren „Bauch“ befragen. Dieses sogenannte Bauchgefühl nennen Coaches das „Inneres Team“. Kennen Sie Ihr „Inneres Team“? Wer ist das, der sich bei meinen Entscheidungen mit zu Wort meldet? Kenne ich diesen Teil von mir? Was will er mir sagen? Welches Bedürfnis steckt hinter dieser Stimme und was will sie mir mitteilen?

Fragen, denen Sie sich achtsam stellen können. Lernen Sie die Mannschaft, die Sie in sich tragen, kennen und fällen in Zukunft Ihre Entscheidungen stimmig – eben mit Kopf und Bauch.

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Für das Neue Jahr möchte ich mehr Zeit für mich haben. Ich möchte gerne mehr für meine Gesundheit tun und mich um meine Freunde kümmern. So könnte ein guter Vorsatz lauten. Aber allzu oft stellen wir schnell fest, dass wir nach kurzer Zeit in unsere alten Verhaltensmuster zurückfallen und dafür viele Gründe und Ausreden finden. Ergebnis: Am Ende des Jahres beschließen wir erneut gute Vorsätze.

Tauchen bei genauerer Betrachtung Gedanken auf wie: ich schaffe das sowieso nicht, ich habe mich noch nie wirklich verändert, ich habe einfach zu viel um die Ohren ...

Diese Ausflüchte nennen Coaches Glaubenssätze. Unbewusst antrainierte Verhaltensweisen und Einstellungen. Glaubenssätze können sehr hinderlich sein ohne dass wir es eigentlich wirklich merken. Es war eben schon immer so. So bin ich nun mal.

Veränderte Verhaltensweisen durch Coaching und Erkennen des hinderlichen Glaubenssatzes können uns regelrecht Flügel verleihen. Deshalb stolpern Sie nicht alle Jahre wieder über die gleichen guten Vorsätze, die Sie wieder einmal sowieso nicht umsetzen werden.

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Die Ergebnisse sind für das Coaching in Unternehmen nutzbar. Coaches sollte ein klares Profil kennzeichnen, in welchen Lagen sie Unterstützung liefern können. So regte Benjamin Schulz, Inhaber der Agentur werdewelt an, sich darüber klar zu werden, was für sie jeweils „artgerecht“ ist. Der „Kittelbrennfaktor“ müsse in Unternehmen leider meist sehr hoch sein, um sich mit Coaching zu beschäftigen.

Wenn der Problemdruck hoch ist, werde der schnelle Erfolg erwartet, der aber im Coaching nicht immer gegeben sein kann. Dann folgt die Enttäuschung und das Coaching ist „unten durch“. Dabei hätte das Unternehmen in der Situation eine Beratung oder ein Training gebraucht.

Was lernen wir aus dem Erfahrungsaustausch beim Coaching-Tag? Viel Coaches kämpfen mit den gleichen Problem, dass in Unternehmen keine Klarheit besteht, was Coaching kann – und was nicht. Und wenn das klar ist, trifft man auf Coaches, die dem hohen Anspruch nicht genügen. Dagegen hilft nur „klare Kante“, wie mit dem „Centric Coaching“, für konkrete Anforderungen und Zielsetzung eine spezifische zentrierte Unterstützung zu geben - nicht mehr und nicht weniger.

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